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Krankheiten

Osteoporose

Osteoporose - auch ein Männerthema

Die Osteoporose des Mannes ist zwar nicht so häufig wie bei der Frau, jedoch deutlich häufiger als noch bis vor kurzem angenommen.

Die Osteoporose ist eine systemische Skeletterkrankung und durch eine erniedrigte Knochenmasse und Verschlechterung der Mikroarchitektur des Knochens gekennzeichnet. Dadurch besteht eine erhöhte Brüchigkeit des Knochens.

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Gutartige Prostatavergrößerung (BPH)

Gutartige Prostatavergrößerung (BPH)

Die Vorsteherdrüse (Prostata) des Mannes wächst mit der Pubertät langsam aber unaufhörlich. Der Eintritt von Beschwerden bei der Blasenentleerung ist dabei individuell sehr unterschiedlich.
Leichte Prostatabeschwerden, die durch die gutartige Vergrößerung der Prostatadrüse (benigne Prostatahyperplasie, BPH) verursacht werden, können anfangs medikamentös behandelt werden (Alpha-1-Rezeptorenblocker, 5-Alpha-Reduktase-Hemmer).

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weitere Krankheitsbilder

Informationen zu weiteren Krankheitsbilder

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Übermäßiges Schwitzen (Hyperhidrosis)

Übermäßiges Schwitzen

Schwitzen hat eine lebenswichtige Funktion für unseren Körper. Es dient der Regulation der Körpertemperatur. Aber ca. 1–2% der Menschen in Deutschland leiden unter der Krankheit Hyperhidrose, bei welcher der Körper unabhängig von Wärme oder Kälte, Tages- oder Jahreszeit übermäßig und unkontrollierbar viel Schweiß produziert. In 60% der Fälle sind Handflächen (palmar) oder Fußsohlen (plantar), in 40% der Fälle sind Achselhöhlen und in 10% der Fälle ist der Kopf betroffen.

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Informationen zum Prostatakarzinom und seiner Therapie


Das Prostatakarzinom ist der häufigste Tumor bei Männern –auch in Berlin: Pro Jahr erkranken derzeit über 60.000 Männer in Deutschland neu an dieser bösartigen Tumorart, deren Diagnose durchschnittlich im Alter von 69 Jahren gestellt wird. Eine Früherkennung bietet in der Regel die Möglichkeit, ein Prostatakarzinom im Anfangsstadium gut mit einer Therapie behandeln zu können. Unterschiedliche Therapieverfahren kommen zur Anwendung – je nach Ausprägung des Krankheitsbildes.

Symptome für Prostatakarzinom

Da das Prostatakarzinom im Anfangsstadium meist symptomlos ist, erfolgt die Diagnose meist durch eine Früherkennungsuntersuchung, z.B. den PSA-Test (Prostata-spezifisches Antigen), den wir auch in unserer Praxis in Berlin durchführen. Beim frühen Prostatakarzinom treten in der Regel keine Beschwerden auf. Probleme beim Wasserlassen hingegen sind eher ein Anzeichen für eine gutartige Prostatavergrößerung. Entsprechend der wissenschaftlichen S3-Leitlinie wird mit 40 Jahren die erste Früherkennungsuntersuchung auf Prostatakrebs empfohlen. In unserer Praxis Aturo in Berlin schließen wir uns dieser Empfehlung an.

Diagnostik bei einem Prostatakarzinom

Um ein Prostatakarzinom im Frühstadium diagnostizieren zu können, ist ein PSA-Test notwendig. Ist er erhöht, muss weiter abgeklärt werden, ob es sich um einen Tumor, eine Prostatavergrößerung oder eine Entzündung handelt. Auch die rektale Tastuntersuchung gehört zur diagnostischen Abklärung. Eine weitere Untersuchungsmethode, die zum Einsatz kommt, ist die Ultraschalluntersuchung. Sollten hier Auffälligkeiten zu sehen sein, entnimmt der Arzt zusätzlich eine Gewebeprobe (Biopsie), um den Nachweis von malignen Zellen erbringen oder aber ausschließen zu können. Wenn die Indikation dies nahelegt, kann bei uns in Berlin auch auf eine neue molekulargenetische Methode mittels PCA3-Test zurückgegriffen werden. Nach Abschluss der Untersuchungen wird dem Patienten bei Bedarf eine Therapie empfohlen, die in der Regel entweder stationär oder ambulant in Berlin stattfinden kann.

Ursachen von Prostatakarzinom

Bislang konnte eine bestimmte Ursache für die Entstehung von Prostatakrebs nicht abschließend nachgewiesen werden. Eindeutig ist jedoch ein Zusammenhang zwischen hohem Alkoholkonsum und dem Auftreten eines Prostatakarzinoms. Auch ist festzustellen, dass eine gehäufte Diagnose von Prostatakrebs bei jungen Mitgliedern innerhalb einer Familie darauf hindeutet, dass es hierbei möglicherweise einen genetischen Einflussfaktor gibt. Sicher ist, dass das Tumorwachstum hormonabhängig ist. Allerdings gibt es bisher keine zugelassenen Medikamente, um einem Prostatakarzinom wirksam vorzubeugen. Bei der Therapie hingegen können Hormone eine Rolle spielen.

Therapie beim Prostatakarzinom

Die Therapie des Prostatakarzinoms ist vom jeweiligen Stadium der Erkrankung abhängig. Im Frühstadium wird heutzutage oftmals – auch bei uns in Berlin - in Absprache mit dem Patienten die sogenannte „Aktive Überwachung“ gewählt, bei der der Tumor engmaschig kontrolliert und beobachtet wird, solange er nur sehr langsam wächst und keine Beschwerden verursacht. Andernfalls, solange der Tumor auf das Organ beschränkt ist, kommen eine Operation, d.h. die Entfernung der Prostata (radikale Prostatektomie), eine äußere Bestrahlung oder die Bestrahlung von innen mit implantierten winzigen radioaktiven Metallteilen, sogenannten „Seeds“, zum Einsatz (Brachytherapie). Eine andere Form der Brachytherapie ist das „Afterloading“, bei dem stärkere Strahlungsquellen nur wenige Stunden im Körper verbleiben. Beim fortgeschrittenen Prostatakarzinom ist die hormonelle Therapie (Hormonentzug) oder auch eine Chemotherapie meist das Mittel der Wahl. Einige neuere Verfahren befinden sich in der Prüfungsphase. Unsere Praxis in Berlin arbeitet in der Therapie eng mit der Charité zusammen.

 

Harninkontinenz

Harninkontinenz

Unter Harninkontinenz versteht man ein Symptom, das den unwillkürlichen Urinverlust beschreibt. Für die Betroffenen bedeutet dies jedoch weitaus mehr, denn inkontinente Menschen leiden häufig an zahlreichen Begleiterscheinungen. So können Erschöpfungszustände, Angst, Schlafstörungen, weitere Ausscheidungsstörungen und Unterleibsbeschwerden im Zusammenhang mit Harninkontinenz auftreten. Darüber hinaus zeigen sich oft Veränderungen im sozialen Verhalten der Erkrankten.

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Wechseljahre

Gibt es Wechseljahre bei Männern?

Obwohl es „Wechseljahre“ bei Männern im eigentlichen Sinne nicht gibt, können bei jedem fünften Mann über 60 Jahre Veränderungen des Hormonhaushaltes festgestellt werden. Einige Veränderungen können dabei Mangelsymptome hervorrufen. Mit morgendlichen Blutentnahmen an zwei verschiedenen Tagen kann man den Hormonhaushalt überprüfen.

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Facharzt für Erektionsstörung PD Dr. med. Frank König / Berlin - im Interview

Erektionsstörungen

Hier können sie sich die Radiointerviews von PD Dr. med. Frank König, F.E.B.U. zum Thema Erektionsstörungen anhören.

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Harnblasenkarzinom

Was ist Harnblasenkrebs?

Das Harnblasenkarzinom ist nach dem Prostatakrebs der zweithäufigste Tumor im Urogenitalbereich, er macht rund 3 Prozent aller bösartigen Erkrankungen aus. Im Schnitt sind die Patienten 65 Jahre alt, wenn die Diagnose gestellt wird. Männer trifft diese Erkrankung fast dreimal so häufig wie Frauen. Als mögliche Ursache diskutiert man die Harnabflussstörung, die bei einer Prostatavergrößerung auftritt. Als oberflächliche Blasentumore (Cis, Ta-T1) werden Karzinome bezeichnet, die sich auf die innere Schleimhaut der Blasenwand beschränken und noch nicht tiefer in die Blasenwand eingedrungen sind. Sie wachsen fingerförmig in die Blase oder breiten sich oberflächlich aus. Ist der Blasentumor auch in das Muskelgewebe eingedrungen, spricht man vom muskelinfiltrierenden Karzinom (T2).

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